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Verfahren

Das Verfahren vor der Steuerrekurskommission richtet sich im Allgemeinen nach Art. 140 ff. des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG), Art. 195 ff. des Steuergesetzes (StG) und den Bestimmungen des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRPG).

Die Steuerrekurskommission beurteilt Rekurse und Beschwerden gegen Einspracheentscheide und Erlassentscheide der Steuerverwaltung. Der Weiterzug einer Streitsache an die Steuerrekurskommission ist somit erst nach Abschluss des Veranlagungs- und Einspracheverfahrens bei der Steuerverwaltung bzw. nach Vorliegen eines Erlassentscheids seitens der Steuerverwaltung möglich.

Das Verfahren vor der Steuerrekurskommission ist schriftlich. Es wird mit Einreichen der Rekurs- oder Beschwerdeschrift innert der geltenden Rechtsmittelfrist eingeleitet.

Wer Rekurs oder Beschwerde führt, muss Rechtsbegehren (Anträge) stellen, die sie begründenden Tatsachen und Beweismittel angeben (Begründung) sowie Beweisurkunden, wie Steuererklärung, Belege etc. beilegen oder genau bezeichnen. Die Eingaben sind zu unterzeichnen (Unterschrift); bei Vertretungsverhältnissen ist eine Vollmacht einzureichen.

Die Höhe der Verfahrenskosten richtet sich nach dem Dekret betreffend die Verfahrenskosten und die Verwaltungsgebühren der Gerichtsbehörden und der Staatsanwaltschaft (Verfahrenskostendekret, VKD). Die Kosten werden in der Regel der unterliegenden Partei zur Bezahlung auferlegt.


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