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Anwaltsliste gemäss Art. 28 BGFA

Gemäss Artikel 28 des Bundesgesetzes vom 23. Juni 2000 über die Freizügigkeit der Anwältinnen und Anwälte [Anwaltsgesetz, BGFA; SR 935.61]) führt die kantonale Aufsichtsbehörde eine öffentliche Liste der Angehörigen von Mitgliedstaaten der EU oder der EFTA, die in der Schweiz unter ihrer ursprünglichen Berufsbezeichnung ständig Parteien vor Gerichtsbehörden vertreten dürfen. 

Angehörige von Mitgliedstaaten der EU oder der EFTA, die berechtigt sind, den Anwaltsberuf in ihrem Herkunftsstaat auszuüben, können in der Schweiz ständig Parteien vor Gerichtsbehörden vertreten, wenn sie bei einer kantonalen Aufsichtsbehörde eingetragen sind. Die dienstleistungserbringenden Anwältinnen und Anwälte verwenden ihre ursprüngliche Berufsbezeichnung in der Amtssprache ihres Herkunftsstaates unter Angabe der Berufsorganisation, deren Zuständigkeit sie unterliegen, oder des Gerichts, bei dem sie nach den Vorschriften dieses Staates zugelassen sind.

Gesuche um Eintragung in die bernische Anwaltsliste gemäss Artikel 28 BGFA sind schriftlich an die Anwaltsaufsichtsbehörde zu richten.

Das Gesuch enthält folgende Angaben:

  • Name
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • Staatsangehörigkeit
  • Geschäftsadresse(n), Tel., Fax., E-Mail
  • Name des Anwaltsbüros
  • Geschäftsadresse und Name des Anwaltsbüros im Ausland (sofern vorhanden)
  • Zuständige Stelle des Herkunftsstaates, bei dem die Gesuchstellerin bzw. der Gesuchsteller eingetragen ist
  • Für Disziplinarverfahren gegen Rechtsanwälte zuständige Stelle des Herkunftsstaats
  • UID (sofern bereits vorhanden)

Dem Gesuch sind beizulegen:

  • Titel der Gesuchstellerin bzw. des Gesuchstellers (Kopie Anwaltspatent/Urkunde);
  •  Bescheinigung über den Eintrag im Anwaltsregister des Herkunftslandes (im Original und nicht älter als 3 Monate);
  • deutsche Übersetzung der Bescheinigung, falls die Originalbescheinigung nicht in deutscher, französischer, italienischer oder englischer Sprache ist.

In Spezialfällen kann die Einreichung weiterer Unterlagen erforderlich sein. Dies insbesondere bei Gesuchen betreffend Tätigkeit bei gemeinnützigen Organisationen (Art. 8 Abs. 2 BGFA) oder Kapitalgesellschaften (insb. Anwalts-AG oder -GmbH).

Hinweis: Gemäss Artikel 12 Buchstabe f BGFA besteht in der Schweiz die Pflicht zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung.

  

  


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