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Kindes- und Erwachsenenschutzgericht

Das Kindes- und Erwachsenschutzgericht der Zivilabteilung des Obergerichts des Kantons Bern ist zuständig für die Beurteilung von Beschwerden gegen Entscheide der regionalen Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden. In erster Linie werden damit alle Entscheide der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden erfasst, mit denen diese eine Massnahme anordnen, aufheben oder abändern. Bei diesen Massnahmen geht es regelmässig um Eingriffe in das Grundrecht der persönlichen Freiheit. Aus Gründen der Rechtsstaatlichkeit muss deshalb eine gerichtliche Beurteilung möglich sein.

Dem Kindes- und Erwachsenenschutzgericht obliegt insbesondere die Behandlung von Beschwerden gegen die Anordnung einer fürsorgerischen Unterbringung (fU).

Gemäss Art. 426 ZGB darf eine Person, die an einer psychischen Störung oder an geistiger Behinderung leidet oder schwer verwahrlost ist, gegen ihren Willen in einer geeigneten Einrichtung untergebracht werden, wenn die nötige Behandlung oder Betreuung nicht anders erfolgen kann. Gegen eine solche fürsorgerische Unterbringung, die bei Gefahr im Verzug auch von in der Schweiz zur Berufsausübung zugelassenen Ärztinnen und Ärzten angeordnet werden darf, kann die betroffene oder eine ihr nahestehende Person Beschwerde beim Kindes- und Erwachsenschutzgericht erheben.

 


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